2017-05-16

"Südtirol - Juwel der Dolomiten" Doppelfolge

In einem aufwändigen Zweiteiler soll die Firma geosfilm diese großräumigen Vorbildlandschaften Südtirols festhalten. Nach Vorrecherchen von Karin Duregger aus Meran, wurde dann das Drehbuch zum Zweiteiler „Südtirol – Juwel der Dolomiten“ von ihr geschrieben. Die Regisseure Hubert Schönegger(Südtirol) und Werner Bertolan(Deutschland) wollen diese Geschichte über Südtirol in gekonnter Art und Weise für ein breites Publikum umsetzten.

Produziert wird die Doppelfolge von geosfilm mit seinem Team, Kamera Hubert Schönegger, Ergänzende Kamera in der Wand Michael Tscholl, Tonassistent Matthias Schönegger sowie dem Techniker Alexander Zeidler. Dabei setzt geosfilm auf hochkarätige Technik wie die Kameras RED EPIC, RED ONE, Blackmagic, um den Film in hochauflösendem 4K drehen zu können. Kamerakran und Gimbal kommen zum Einsatz um das "Juwel der Dolomiten" in beweglichen Bildern wieder zu geben. Begleitet wird das Team in erster Line von Bergführer Hanspeter Eisendle aus Sterzing und Simon Messner, aber auch von seinem Vater Reinhold Messner.

Der Fokus dieses Zweiteiler- Dokumentarfilmes liegt auf den Dolomiten in Südtirol, da hier ein besonderer kultureller Ballungsraum mit unterschiedlichen Volksgruppen angesiedelt ist und hier auf engstem Raum unterschiedlichste geomorphologische Zonen aufeinandertreffen wie weltweit kaum sonst wo. Die Dolomiten sind aber nicht nur naturkundlich wertvoll, sie sind auch wesentlich für die Identitätsbildung der dort lebenden Menschen. Der Film verwebt deshalb in die Dramaturgie besondere Charaktere und Geschichten von Menschen, die in den Dolomiten leben und dort agieren. Menschen, die einerseits die Traditionen pflegen, sich aber auch einer wandelnden Gegenwart und einer Zukunftsrealität stellen.

Im Film wird Bergbauern im Gadertal beim Mähen steilster Wiesen über die Schulter geschaut, ein Holzschnitzer in Gröden bei diesem jahrhundertealten Handwerk begleitet, ein Mineraliensammler führt uns an seine geheimen Sammelplätze tief im Fels. Ein Bergführer und gleichzeitig Designer in einem großen Modehaus ist mit einem Pferd durch die Dolomiten geritten und hat sein Zuhause so auf eine besondere Art und Weise kennengelernt und gewährt auch uns noch einmal Einblicke. Oder ein Schafzüchter im Villnösstal - in der Heimat Reinhold Messners - er lebt mit seiner Familie im Sommer bewusst vier Monate auf der Hochalm und versucht den urbanen, gesellschaftlichen Zwängen zu entfliehen.

Der Grundtenor des Filmes ist keine Anknüpfung an die lieblichen Dokumentar- und Heimatfilme der 70er und 80er Jahre. Authentizität und Echtheit zeichnen das Filmkonzept aus. Um die Geschichten dieser exemplarisch ausgewählten Menschen werden die wesentlichen Themen der Dolomiten drapiert und erzählt: Entstehungsgeschichte und Geologie, eine Alpingeschichte in Abrissen, die Dolomiten als Bergsteiger Dorado, eine Bergfilmgeschichte wie "Tränen der Sextner Dolomiten", ein grausamer Erster Weltkrieg mit einem harten Kampf gegen die Naturgewalten, die Dolomiten als Heimat einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt, sowie aber auch ein Wandel im Tourismus mit ökologischen Gesichtspunkten und die Frage nach Ästhetik, Authentizität und Kitsch.
Diese Themen werden den vier Jahreszeiten entsprechend ins Storytelling eingewebt. Für den ersten Teil sind Drehs im Sommer und Herbst angedacht, für den zweiten Teil Drehs im Winter und Frühling. Durch einen Zweiteiler, unterteilt in die vier Jahreszeiten, können alle Basic-Themen der Dolomiten visuell und inhaltlich adäquat abgedeckt werden.

 

"Südtirol - Juwel der Dolomiten"
Doppelfolge

Format: Servus Tv - "Bergwelten"
Produktion: Geosfilm, Innichen/Südtirol
Produzent: Hubert Schönegger
Regie: Hubert Schönegger / Werner Bertolan
Buch: Karin Duregger
Länge: 2x 50 Minuten

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